Sperrgutabfuhr der Gemeinde richtig nutzen
Die Sperrgutabfuhr ist ein kommunaler Dienst, der grosse Haushaltsgegenstände abholt, die nicht in den Kehrichtsack passen, etwa Matratzen, Polstermöbel oder Schränke. Die Gemeinde oder ein von ihr beauftragter Betrieb führt sie durch.
Anmeldung, Marke, Termin
Wie die Abfuhr abläuft, bestimmt die Gemeinde. Vielerorts gibt es feste Abholtage, in anderen Gemeinden muss man sich anmelden. Teils ist eine Sperrgutmarke oder eine Gebühr fällig, teils sind Menge und Grösse beschränkt. Das Sperrgut gehört zur vereinbarten Zeit an den bezeichneten Ort am Strassenrand. Wer den Termin verpasst, muss oft bis zur nächsten Abfuhr warten, deshalb lohnt sich ein Blick in den Abfallkalender.
Stellen Sie das Sperrgut erst am Vorabend heraus, sofern die Gemeinde das verlangt. Kleine Teile bündeln oder verpacken Sie, damit nichts verweht.
Was nicht mitgenommen wird
Elektrogeräte, Sonderabfälle wie Farben oder Batterien, Bauschutt und Autoreifen gehören in der Regel nicht in die Sperrgutabfuhr. Für Geräte gibt es eigene Rücknahmen, für Chemikalien besondere Annahmestellen. Eine Alternative ist die Annahmestelle im Werkhof.
Wenn der Strassenrand nicht infrage kommt
Wer im vierten Stock wohnt oder keine Abholung am Trottoir wünscht, bestellt bei uns eine Abholung direkt aus der Wohnung. Wir tragen die Stücke hinunter und laden sie auf, auch Einzelstücke und kleine Mengen. Wie das bei der Sperrgutentsorgung abläuft, zeigt die Dienstseite. Den Betrag nennen wir nach Foto oder Liste schriftlich vorab.
